Nach hundert Jahren Krieg mit nur kurzen Unterbrechungen gab es nach dem Tod Karls XII. in Bohuslän eine lange Periode des Friedens. Sie fiel mit der sogenannten Freiheitszeit zusammen; diese begann 1720. Seitdem wurde Orust von Kriegsereignissen verschont. Die Bevölkerung erholte sich und wuchs bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts auf ca. 5.700 an. Die Landwirtschaft durchlebte ihre erste große EigentumsReform, die sogenannte „Große Flurbereinigung".
Der Waldfrevel nahm vor allem aufgrund der großen Heringsperioden zu. Der Bau von Häusern und Anlegestegen, sowie der Bedarf an Brennmaterial verlangten nach großen Mengen Holz. Der Aufschwung in der Fischerei hatte für Orust eine große Bedeutung.
Die Bevölkerung hat sich während des 18. Jahrhunderts fast verdoppelt.